Beschreibung
Silber und Gold stehen zu allen Zeiten für Reichtum und Macht. In der Spätantike verschmilzt die kulturelle Semantik der Metalle mit
der religiösen Metaphorik des Lichts. Lux hic nata est – mit dieser in Goldtesserae geschriebenen Botschaft in der erzbischöflichen Kapelle von
Ravenna verbindet sich der Widerschein des Lichts mit der Materie des Mosaiks zum christlichen Programm. In anderen Fällen dient Edelmetall
zur Manifestation von profanem Status und Rang, wobei wohl auch hier neben ökonomischen Aspekten die ästhetische Wirkung des Materials
eine wesentliche Rolle gespielt hat. Um die Frage nach der Bedeutung von Gold und Silber in der Spätantike auf eine breitere Basis zu stellen,
fand vom 20. bis 22. Januar 2022 an der Universität Basel eine internationale wissenschaftliche Tagung statt, an der Edelmetall in seinen vielfältigen
Erscheinungsformen thematisiert wurde. Mit diesem Band liegen nun die Ergebnisse dieses interdisziplinären Austausches in siebzehn Beiträgen vor.






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