AntiquarischMörikofer, Johann Caspar

J. J. Breitinger und Zürich. Ein Kulturbild aus der Zeit des dreißigjährigen Krieges.

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Beschreibung

Leipzig: Hirzel 1874. 8°. VII, 304 S., Halbleder (Besitzervermerk von alter Hand auf Titelblatt; Einband berieben; teilweise leicht stockfleckig; sonst altersgemäss gut erhalten)

Bekannt wurde Breitinger vor allem als Mitarbeiter seines Freundes Johann Jakob Bodmer. In ihren gemeinschaftlichen Werken zur Kirchengeschichte ist nicht immer zu unterscheiden, von wem die meisten Anregungen stammten. Der Hauptanteil an der historischen Sammlung Thesaurus Historicae Helveticae (1735) kann jedoch Breitinger zugeschrieben werden. Breitingers Hauptwerk Critische Dichtkunst von 1740 war eine Absage an das traditionelle poetische Prinzip der Nachahmung der Natur zugunsten der schöpferischen Phantasie – es hatte grossen Einfluss auf die deutsche Literaturtheorie und den aufkeimenden Geniekult. In diesem Zusammenhang stand auch der literaturhistorisch bedeutsame Streit Bodmers und Breitingers mit Johann Christoph Gottsched.

Zusätzliche Information

Gewicht 0.800 kg
Art Antiquarisch
Quelle Antiquarisch
Autor Mörikofer, Johann Caspar
Format 8°. VII, 304 S.
Jahr 1874.

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